Regelungen

Wichtige Regelungen bei Immobilien. Speziell: Kauf, Eigentum, Rechte und Steuern

Aufgrund ihrer ursprünglichen "Unbeweglichkeit" stehen Immobilien in Anbetracht des Eigentumserwerbes, Gebrauches etc. anderen gesetzlichen Grundbestimmungen als die beweglichen Güter. Der Erwerb und die Eigentumsübergabe eines Grundstücks (Immobilie) erfordern drei notwendige Bestandteile:

1. Einen beurkundeten Kaufvertrag eines amtlichen Notars zu Absicherung der Umschreibung.
2. Die vom zuständigen Notar beurkundete Vereinbarung über die Eigentumsübergabe.
3. Die Eintragung des neuen Grundbesitzers in das entsprechende Grundbuch.


Einige Immobilien können unter Umständen, ähnlich wie bewegliche Sachen, mit bestimmten Rechten oder Pflichten belegt sein. Zu solchen Pflichten/Rechten gehören insbesondere Grundpfandrechte (wie die Belehnbarkeit, Hypothek) und verschiedene Dienstbarkeiten (z .B. Dauerwohnrecht). Hierzu gehören auch Wegerechte (z. B. Durchfahrtsrechte für bestimmte KFZ) oder aber Verordnungen zum Wasserrecht.
Jeder Besitzer eines Grundstückes ist dazu verpflichtet, Grundsteuer zu zahlen, welche als eine Gemeindesteuer zu sehen ist. Die Höhe dieser Steuer ist vom sog. Einheitswert der Liegenschaft und vom sog. Hebesatz (ein prozentualer Anteil) abhängig. Eine Befreiung von der Steuerpflicht gibt es für Grundstücke, die den öffentlich-rechtlichen, mildtätigen, religiösen und wissenschaftlichen Zwecken dienen (siehe auch: §§ 3, 4 GrStG).
Der Grunderwerb verursacht neben Grundbuchs- und andere zwingende Gebühren auch eine prozentuelle Grunderwerbsteuer, welche direkt abgerechnet werden.