Wertsteigerung

Die Entwicklung des Immobilienwerts

Der Wert einer Immobilie hängt von mehreren Einflussfaktoren ab. So muss man sie in verschiedene Kategorien einteilen, um die Entwicklung des Immobilienwerts prüfen zu können. Diesen Kategorien zufolge werden Immobilien beispielsweise in Wohn- und gewerblich genutzte Gebäude, die sowohl der Vermietung, als auch zu privaten Zwecken dienen können, eingeteilt.

Verfügt ein unbebautes Grundstück über Leitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation und hat außerdem einen guten Zugang zum Straßenverkehr, ist also durch eine ansprechende Infrastruktur erschlossen, so steigt sein Wert. Wird das Bauland oder Baugebiet jedoch zum ersten Mal erschlossen, so hat die Gemeinde Anspruch auf einen Grundstreifen, das so genannte "Öffentliche Gut”, das zur Verwendung von Straßenbau und Verlegung von Leitungen genutzt wird. Außerdem ist für den Wert einer Immobilie von Vorteil, wenn sich Schulen, Kindergärten, Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen in naher Umgebung befinden.



Aber auch die Wertminderung einer Immobilie ist durch eine Vielzahl von Faktoren definiert. So hat es zum Beispiel negative Folgen für den Immobilienwert, wenn das Baugrundstück einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt ist oder der Boden in der Vergangenheit durch Fabriken oder eine Tankstelle verseucht wurde, also mit Altlasten behaftet ist. Immissionen haben ebenfalls einen wertmindernden Effekt. Wird ein Bauverbot, unter anderem durch die Ausweisung des Grundstückes als Naturschutzgebiet, erlassen, so wirkt sich dies natürlich auch negativ aus.
Sowohl für eine Wertsteigerung, als auch für eine Wertminderung sind politische Entscheidungen, wie der Bau einer Autobahn oder der eines Flughafens, von großer Bedeutung. Je nachdem, wie sich solch eine Bebauung auf die Nutzbarkeit des Grundstückes auswirkt, hat dies Konsequenzen für den Grundstückwert.